Schreinerei Dreher in Grosselfingen
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Schweißtreibender Einsatz

Der Burg Hohenzollern wird nachgesagt, dass sie die schönste Höhenburg Deutschlands sei. Die Schreinerei Marcus Dreher hatte die Aufgabe in einem der Türme den Fußboden zu restaurieren. Auch eine massive Eichentür musste überarbeitet werden...

Im Frühjahr 2007 war die Schreinerei Marcus Dreher auf der Burg Hohenzollern im Arbeitseinsatz. Dieser wird nachgesagt, dass sie die schönste Höhenburg Deutschlands sei und zu den am meisten besuchten Burgen Europas zählt. Sie liegt in der Nähe des baden-württembergischen Ortes bei Hechingen und ist der Stammsitz der preußisch-brandenburgischen und der fürstlich-katholischen Linie des Hauses Hohenzollern. Im Jahre 1061 wurde sie das erste Mal erwähnt.

Die Schreinerei Marcus Dreher aus Grosselfingen hatte die Aufgabe, in einem der Türme den Fußboden in mehreren Stockwerken zu bearbeiten. Das Holz ist aus massiver Eiche und hat trotz Maschineneinsatz viel Muskelkraft und Schweiß abverlangt. Zuerst musste die hartnäckige Lackschicht des Bodens, der mit einer 1 bis 2 Millimeter dicken, ölhaltigen Lackschicht überzogen war, entfernt werden. Diese wurde von den Mitarbeitern der Schreinerei Dreher zuerst abgefräst, weil sie sich nicht schleifen ließ. Dann wurde die Fläche zum groben Planschleifen der Bodendielen gesäubert. Die restlichen Nägel, die nach dem Abfräsen noch überstanden, wurden versenkt und die Löcher wieder mit Schleifstaub gefüllt. Nach diesem aufwändigen Schritt konnten die beschädigten Dielen fachmännisch ausgebaut werden, Traglattungen in die Unterzüge der Balkenlagen eingebaut und neue, stilgerechte Bodendielen wurden eingepasst. Dabei wurde auf einen größtmöglichsten Anteil des bestehenden Holzes geachtet und nur so viel ersetzt, was wirklich nicht mehr den zukünftigen Belastungen standhalten würde. Jetzt galt es, die verschiedenen Schliffe in unterschiedlichen Körnungen durchzuführen.

Die Eingangstür zum Turm, natürlich auch massive Eiche, wurde ausgehängt und in der Werkstatt weiter bearbeitet: Sie wurde von grobem Schmutz gesäubert, schadhafte Stellen wurden ausgebessert und teilweise auch ersetzt. Der vorhandene Wetterschenkel wurde gelöst, abmontiert, gerichtet und wieder am Türblatt angebracht. Die kompletten Beschläge und Bandaufhängungen wurden kontrolliert und überarbeitet.

Quelle: www.bm-online.de